24. Juli 2023
ADAC Blankenburg Oldtimertreffen 2023
ADAC Oldtimertreffen in Blankenburg 2023 Die vom ADAC organisierte Oldtimerausfahrt mit Treffen in Blankenburg. Unterwegs...
Der Alfa Romeo Montreal gehört zu den außergewöhnlichsten und charismatischsten Sportwagen der 1970er-Jahre. Mit seinem extravaganten Design, dem hochdrehenden V8-Motor und einer spannenden Entstehungsgeschichte verkörpert er italienische Automobilkunst in ihrer emotionalsten Form. Obwohl er nie die Verkaufszahlen anderer Klassiker erreichte, gilt der Montreal heute als begehrtes Sammlerfahrzeug und als eines der faszinierendsten Modelle der Marke Alfa Romeo.
Die Geschichte des Montreal begann 1967 auf der Weltausstellung Expo 67 im kanadischen Montreal. Alfa Romeo präsentierte dort ein futuristisches Coupé, das vom legendären Designer Marcello Gandini entworfen wurde. Gandini arbeitete damals für das berühmte Designstudio Bertone und hatte bereits Ikonen wie den Lamborghini Miura gestaltet.
Das Publikum reagierte begeistert auf das Konzeptfahrzeug. Alfa Romeo entschied sich daher, den Wagen in Serie zu produzieren. 1970 wurde der Montreal offiziell vorgestellt – fast unverändert gegenüber der Studie.
Optisch war der Montreal seiner Zeit weit voraus. Besonders markant waren:
Der Wagen wirkte zugleich aggressiv und elegant – typisch italienisches Design der frühen 70er-Jahre. Bis heute gilt der Montreal als einer der schönsten Alfa Romeo überhaupt.
Unter der langen Motorhaube arbeitete kein gewöhnlicher Alfa-Motor. Der Montreal erhielt eine abgewandelte Version des 2,6-Liter-V8 aus dem Rennsportprototypen Alfa Romeo Tipo 33. Der Motor verfügte über:
Der V8 leistete rund 200 PS – eine beeindruckende Zahl für die damalige Zeit. Damit erreichte der Montreal etwa 220 km/h Höchstgeschwindigkeit und gehörte zu den schnellen Gran Turismos seiner Ära.
Das Fahrwerk basierte teilweise auf Komponenten der Alfa Romeo Giulia-Reihe. Dadurch kombinierte der Montreal sportliche Fahrleistungen mit vergleichsweise gutem Langstreckenkomfort.
Trotz seiner Qualitäten blieb der kommerzielle Erfolg begrenzt. Dafür gab es mehrere Gründe:
Zwischen 1970 und 1977 entstanden lediglich rund 3.900 Exemplare.
Heute besitzt der Montreal Kultstatus. Besonders geschätzt werden:
Gut erhaltene Fahrzeuge erzielen inzwischen hohe Preise auf dem Klassiker-Markt. Restaurierungen sind allerdings anspruchsvoll, da Ersatzteile teilweise schwer zu finden sind.
Fotografiert im Automuseum Melle
Karmann Typ 3 Cabrio Studie
ein Baum, noch ohne Blätter, hinter einem Rapsfeld beim Sonnenuntergang
Der Fernmeldeturm Broitzem ist ein markantes technisches Bauwerk im Westen von Braunschweig, im Stadtteil Broitzem. Er wurde in den 1970er-Jahren errichtet und dient bis heute der Übertragung von Telekommunikationssignalen. Betrieben wird er von der Deutsche Telekom bzw. deren Infrastrukturgesellschaft.
Mit seiner schlanken Silhouette prägt der Turm die umliegende Landschaft und ist schon aus großer Entfernung sichtbar. Wie viele Fernmeldetürme dieser Bauart besteht er aus einem Stahlbetonschaft mit aufgesetzten Plattformen, auf denen sich Antennen für Richtfunk, Mobilfunk und andere Funkdienste befinden. Anders als bekannte Aussichtstürme ist der Fernmeldeturm Broitzem nicht öffentlich zugänglich und erfüllt ausschließlich technische Zwecke.
Seine Lage am Rand des Braunschweiger Stadtgebiets ist kein Zufall: Fernmeldetürme werden häufig so positioniert, dass sie eine möglichst große Reichweite bei gleichzeitig geringer Störung durch Bebauung erreichen. Der Turm ist damit ein wichtiger Bestandteil der regionalen Kommunikationsinfrastruktur und trägt zur Versorgung mit Mobilfunk- und Datennetzen bei.
Auch wenn er touristisch keine Rolle spielt, hat der Fernmeldeturm Broitzem für Technikinteressierte und Fotografen einen gewissen Reiz. Besonders bei klarer Sicht oder in der Dämmerung bietet er ein interessantes Motiv, das die Verbindung von Ingenieurskunst und moderner Kommunikation sichtbar macht.
Startrails – auf Deutsch meist „Sternspuren“ genannt – sind eine faszinierende Form der Nachtfotografie, bei der die scheinbare Bewegung der Sterne am Himmel sichtbar gemacht wird. Während Sterne für das bloße Auge wie feste Punkte erscheinen, zeigt eine Langzeitaufnahme ihre kreisförmigen Bahnen. Ursache dafür ist die Rotation der Erde, die den Himmel scheinbar in Bewegung versetzt.
Für Startrails werden viele Einzelaufnahmen oder eine sehr lange Belichtung kombiniert. Typischerweise richtet man die Kamera auf den Polarstern, also Polaris. Dieser liegt nahezu auf der Rotationsachse der Erde, sodass sich die Sternspuren kreisförmig um ihn herum anordnen – ein besonders eindrucksvoller Effekt. Alternativ lassen sich auch dynamische, bogenförmige Spuren erzeugen, wenn man in andere Himmelsrichtungen fotografiert.
Die Technik erfordert etwas Planung: Ein stabiles Stativ, eine Kamera mit manuellen Einstellungen und ein möglichst dunkler Ort fernab von Lichtverschmutzung sind entscheidend. Orte mit wenig künstlichem Licht, etwa ländliche Regionen oder Gebiete nahe Harz, eignen sich besonders gut. Zudem spielen Wetterbedingungen eine große Rolle – ein klarer Himmel ist Voraussetzung für sichtbare Sternspuren.
Startrails verbinden Technik und Ästhetik auf einzigartige Weise. Sie machen die Zeit sichtbar und zeigen eindrucksvoll, dass unser Planet ständig in Bewegung ist. Für viele Fotografen sind sie daher nicht nur ein kreatives Motiv, sondern auch ein Zugang zur Astronomie und zur bewussten Wahrnehmung des Nachthimmels.
Startrails an der Kaiserpfalz Werla
Die Kaiserpfalz Werla gehört zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Norddeutschlands. Auf einem Geländesporn oberhalb der Oker gelegen, war sie im frühen Mittelalter ein zentraler Machtort der ottonischen Könige und ist heute als archäologischer Park wieder erlebbar.
Die Werla wurde erstmals im frühen 10. Jahrhundert erwähnt, als König Heinrich I. von hier aus die Verteidigung Sachsens gegen ungarische Angriffe organisierte.
In der Folge entwickelte sich die Anlage zu einer der wichtigsten Königspfalzen des Reiches. Hier hielten sich Herrscher wie Heinrich I. und Otto I. auf, trafen politische Entscheidungen und demonstrierten ihre Macht. Die Werla war dabei nicht nur eine befestigte Residenz, sondern auch ein wirtschaftliches Zentrum mit Handwerk und Produktion.
Mit dem Aufstieg anderer Pfalzen – insbesondere in Goslar – verlor die Werla ab dem 11. Jahrhundert an Bedeutung. 1180 wurde sie letztmals historisch erwähnt, als Kaiser Friedrich Barbarossa hier den Prozess gegen Heinrich den Löwen abschloss. Kurz darauf wurde die Anlage aufgegeben und verfiel.
Über Jahrhunderte geriet die genaue Lage der Pfalz in Vergessenheit, bis sie im 19. Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Intensive Ausgrabungen im 20. und 21. Jahrhundert machten die Dimensionen der Anlage sichtbar.
Seit 2007 wird die Werla schrittweise als Archäologischer Park rekonstruiert. Heute ist sie der größte archäologische Park Norddeutschlands und vermittelt Besuchern einen Eindruck der einstigen Größe der Anlage.
Dabei wurden Mauern, Gräben und Gebäudegrundrisse anhand archäologischer Befunde nachgebildet – bewusst reduziert, um die historische Substanz zu bewahren und gleichzeitig erlebbar zu machen.
Ein besonderes Augenmerk gilt dem rekonstruierten Westtor, das zu den eindrucksvollsten Elementen der heutigen Anlage zählt.
Das Westtor fungiert heute nicht nur als architektonisches Highlight, sondern auch als Zugangspunkt zur Geschichte: Besucher können hier nachvollziehen, wie befestigt und zugleich repräsentativ die Pfalz einst war.
Heute verbindet die Kaiserpfalz Werla archäologische Forschung mit Naherholung. Spazierwege, Aussichtspunkte und Informationsstationen – wie der sogenannte „Zeitpfad“ – führen durch das Gelände und machen Geschichte greifbar.
Die Anlage ist bewusst offen gestaltet: Statt vollständiger Rekonstruktionen regen die sichtbaren Strukturen dazu an, sich die ursprüngliche Größe und Bedeutung der Pfalz selbst vorzustellen.
siehe auch https://www.pictrs.com/cp-nights/4806150


Der Tumulus „Galgenberg“ bei Klein Vahlberg im Landkreis Wolfenbüttel gehört zu den bedeutendsten archäologischen Bodendenkmälern im nördlichen Harzvorland. Der auffällige Grabhügel liegt nördlich des Dorfes Klein Vahlberg in der Feldmark auf einer leichten Geländewelle am Rand der Schöppenstedter Mulde und ist aufgrund seiner exponierten Lage weithin sichtbar. Klein Vahlberg Landkreis Wolfenbüttel (robert.cyty.com)
Der Galgenberg befindet sich etwa 13–15 km südöstlich der Stadt Wolfenbüttel zwischen den Höhenzügen von Elm und Asse. In dieser Region liegt eine kleine Gruppe monumentaler Grabhügel, die durch ihre Lage auf Geländekuppen die Landschaft prägen. Zu dieser Gruppe gehören neben dem Galgenberg auch der Meescheberg südlich von Klein Vahlberg sowie der Tumulus von Evessen. Zwischen einigen dieser Hügel besteht sogar eine direkte Sichtbeziehung, was auf eine bewusst gewählte Platzierung in der Landschaft hindeutet. (robert.cyty.com)
Der Galgenberg selbst hat etwa 20 m Durchmesser und rund 4 m Höhe und ist heute mit einer markanten Eiche bestanden, die den Hügel weithin kenntlich macht. (Wikipedia)
Besonders bemerkenswert ist, dass der Galgenberg der einzige der großen Grabhügel dieser Region ist, der archäologisch systematisch untersucht wurde. Die Ausgrabung fand bereits 1907 statt und wurde nach für die Zeit relativ modernen wissenschaftlichen Methoden durchgeführt. (robert.cyty.com)
Die Untersuchung ergab, dass der Hügel mehrphasig aufgebaut wurde und über einen langen Zeitraum als Bestattungsplatz diente. Seine Entwicklung lässt sich in mehrere Bau- und Nutzungsphasen gliedern:
Diese mehrphasige Nutzung über fast zweieinhalb Jahrtausende zeigt, dass der Ort immer wieder als bedeutender Erinnerungs- und Bestattungsplatz wahrgenommen wurde.
Der Name „Galgenberg“ weist auf eine spätere Nutzung hin. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit diente der Hügel als Richtstätte mit einem Galgen. Solche Orte lagen häufig außerhalb der Siedlungen und auf gut sichtbaren Anhöhen. (Wikipedia)
Interessanterweise könnte gerade diese Nutzung dazu beigetragen haben, den Hügel zu erhalten: Die Nähe zu einer Hinrichtungsstätte machte den Ort für Schatzgräber oder landwirtschaftliche Nutzung unattraktiv. (robert.cyty.com)
Heute ist der Galgenberg ein geschütztes Bodendenkmal und Naturdenkmal. Die auf dem Hügel stehende Eiche steht seit 1945 unter Schutz und prägt das Erscheinungsbild des historischen Ortes. (Wikipedia)
Archäologisch ist der Hügel besonders wichtig, weil seine Untersuchung Einblicke in die Entstehung der großen Grabhügel des Braunschweiger Landes ermöglicht hat. Da viele vergleichbare Tumuli der Region nie ausgegraben wurden, liefert der Galgenberg wertvolle Hinweise zur Nutzung solcher Monumente von der Jungsteinzeit bis ins Frühmittelalter. (robert.cyty.com)
✅ Zusammengefasst:
Der Galgenberg bei Klein Vahlberg ist ein außergewöhnlicher Grabhügel im Landkreis Wolfenbüttel. Seine Geschichte reicht von der Glockenbecherkultur über die Bronzezeit bis in die Merowingerzeit. Später wurde er als Richtstätte genutzt. Heute ist er ein bedeutendes archäologisches Denkmal und ein markanter Punkt in der Kulturlandschaft zwischen Elm und Asse.
Siehe auch: http://robert.cyty.com/archaeo/ao-vahlberg-01.html , https://www.noerdliches-harzvorland.com/poi/tumulus-galgenberg
Wolfenbüttel im Winter – ein Fotorundgang bei Schnee und kalten Temperaturen ❄️📷
Wenn erste Schnee die Stadt bedeckt und die Temperaturen deutlich unter den Gefrierpunkt fallen, zeigt sich Wolfenbüttel von einer ganz besonderen Seite. Die historischen Fachwerkhäuser wirken noch ruhiger, die Gassen fast zeitlos – als hätte der Winter die Stadt für einen Moment entschleunigt.
Mein Rundgang begann am Kornmarkt. Die farbigen Fachwerkfassaden standen im spannenden Kontrast zum grauen Winterhimmel, während Schneereste auf Gehwegen und Dächern die Szene abrundeten. Ohne die üblichen Menschenmengen entsteht eine klare, fast grafische Wirkung – perfekt für Architekturaufnahmen.
Ein Highlight war der Blick durch einen Torbogen auf Alt Wolfenbüttel – die bekannte Kneipe Theo. Solche natürlichen Rahmen geben den Motiven Tiefe und lenken den Blick direkt auf die charakteristischen Häuser. Das warme Licht aus einzelnen Fenstern und Laternen setzte dabei kleine, stimmungsvolle Akzente in der kalten Umgebung.
Zum Abschluss führte der Weg in den Innenhof von Schloss Wolfenbüttel. Der gefallene Schnee legte sich wie eine ruhige Decke über den Platz, während die roten Fassaden und die kahlen Bäume eine fast malerische Winterstimmung erzeugten.
Tipp für Winterfotografie:
• Früh unterwegs sein – weniger Menschen, weiches Licht
• Auf Kontraste achten: Farbe vs. Schnee
• Architektur mit Rahmen (Torbögen, Durchgänge) inszenieren
• Handschuhe mit Touchfunktion nicht vergessen 😉
Auch bei Kälte lohnt sich der Gang nach draußen – besonders in einer Stadt wie Wolfenbüttel, die im Winter ihren ganz eigenen Charme entfaltet.
#Wolfenbüttel #Winterfotografie #Fachwerk #Stadtfotografie #Niedersachsen #Fotospaziergang:
Die Fotos sind auch hier zu finden







Der Hafen ist vergleichsweise klein, aber funktional und gut geschützt. Er bietet Platz für:
Entlang der Kaianlagen stehen Lagerhäuser, Werkstätten und ehemalige Rorbuer (Fischerhütten), die teilweise zu Unterkünften oder Ateliers umgebaut wurden. Trotz dieser Veränderungen hat der Hafen seinen ursprünglichen Charakter bewahrt.
Während der Skrei-Saison im Winter ist der Hafen besonders lebendig. Boote laufen ein und aus, Fisch wird angelandet, sortiert und verarbeitet. In den Sommermonaten verändert sich das Bild: Der Hafen wird ruhiger, touristischer, aber nicht künstlich.
Diese Mischung aus lebendiger Tradition und moderner Nutzung macht den Hafen von Henningsvær einzigartig auf den Lofoten.
Für Fotografen zählt der Hafen von Henningsvær zu den eindrucksvollsten Motiven der Region. Die Kombination aus:
schafft ideale Bedingungen für Landschafts-, Reportage- und Streetfotografie.
Besonders stimmungsvoll ist der Hafen:
Der Hafen erzählt Geschichten – oft leise, manchmal rau, aber immer authentisch.
Ein Spaziergang entlang des Hafens gehört zu jedem Besuch in Henningsvær. Kleine Stege, schmale Wege und Brücken verbinden die einzelnen Inseln und eröffnen immer neue Blickwinkel. Cafés, Galerien und kleine Läden liegen oft direkt am Wasser und machen den Hafen auch abseits der Fischerei lebendig.
Der Hafen ist weit mehr als eine Anlegestelle. Er ist:
Ohne den Hafen wäre Henningsvær nicht das, was es heute ist.
Blauwasser hat in Ihrem Blog einen schönen Artikel für Segler geschrieben
Hier bei Gettyimages gibt es schöne Fotos
und hier gibt es historische Fotos von Henningsvaer
Henningsvær liegt auf mehreren kleinen Inseln vor der Südküste von Austvågøy und ist seit Jahrhunderten ein bedeutender Ort für den Fischfang, insbesondere für den Winterdorsch (Skrei). Enge Hafeneinfahrten, wechselnde Wetterbedingungen und starke Strömungen machten eine verlässliche Navigation schon früh notwendig.
Das Leuchtfeuer von Henningsvær wurde errichtet, um Schiffen und Fischerbooten die sichere Einfahrt in den Hafen zu ermöglichen – besonders bei Dunkelheit, Nebel oder rauer See.
Im Gegensatz zu großen, freistehenden Leuchttürmen ist das Leuchtfeuer von Henningsvær eher zurückhaltend gestaltet. Es fügt sich unauffällig in die Umgebung ein und erfüllt dennoch eine klare Funktion: Sichtbarkeit und Orientierung.
Typisch für viele Leuchtfeuer auf den Lofoten ist die einfache Bauweise. Funktionalität steht im Vordergrund, nicht Repräsentation. Genau diese Schlichtheit macht den Reiz des Leuchtfeuers aus und unterstreicht den pragmatischen Charakter der nordnorwegischen Küstenkultur.
Das Leuchtfeuer befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hafen von Henningsvær. Von hier aus reicht der Blick über das offene Meer, die vorgelagerten Schären und die markante Bergkulisse der Lofoten.
Die Umgebung ist geprägt von:
Diese Kombination macht den Ort besonders lebendig und authentisch.
Für Fotografen ist das Leuchtfeuer in Henningsvær ein beliebtes, aber nie aufdringliches Motiv. Es funktioniert weniger als einzelnes Hauptmotiv, sondern vielmehr als visueller Anker in der Bildkomposition.
Besonders reizvoll ist das Leuchtfeuer:
Durch seine Lage lassen sich Bilder mit klaren Linien, viel Raum und nordischer Stimmung umsetzen – ideal für Landschafts- und Reisefotografie.
Die Kirche von Borge (Borge kirke) liegt auf der Insel Vestvågøy im Herzen der Lofoten und zählt zu den geschichtlich bedeutenden Kirchen Nordnorwegens. In unmittelbarer Nähe zum bekannten Lofotr Vikingmuseum verbindet sie christliche Tradition mit der jahrtausendealten Siedlungsgeschichte der Region. Wer die Lofoten abseits der bekannten Hotspots entdecken möchte, findet hier einen ruhigen und authentischen Ort.
Borge gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten auf den Lofoten. Bereits in der Wikingerzeit war die Region ein politisches und wirtschaftliches Zentrum Nordnorwegens. Entsprechend früh entstanden hier auch kirchliche Bauwerke.
Die heutige Borge kirke wurde 1960 erbaut und ist Teil der Norwegischen Kirche (Den norske kirke). Sie steht in direkter Nachfolge mehrerer früherer Kirchen an diesem Standort und erfüllt bis heute eine zentrale Rolle für die lokale Gemeinde von Vestvågøy.
Die Architektur der Kirche ist bewusst schlicht gehalten und typisch für nordnorwegische Kirchen der Nachkriegszeit. Der funktionale Baustil verzichtet auf prunkvolle Elemente und fügt sich harmonisch in die offene Landschaft der Lofoten ein.
Im Inneren erwartet Besucher ein heller, klar strukturierter Kirchenraum. Natürliche Materialien, einfache Formen und eine ruhige Farbgebung schaffen eine Atmosphäre der Stille und Konzentration – ideal für Besinnung und Gebet.
Die Kirche von Borge liegt frei in der Landschaft von Vestvågøy, umgeben von Feldern, Bergen und weitem Himmel. Die Nähe zum Wikingermuseum in Borg macht den Standort besonders interessant: Kaum ein anderer Ort auf den Lofoten verbindet die Wikingerzeit und die christliche Geschichte so unmittelbar.
Durch die zentrale Lage auf den Lofoten lässt sich Borge kirke gut in eine Rundreise integrieren – sei es auf dem Weg zwischen Leknes und den westlichen Inseln oder als kurzer Zwischenstopp abseits der Hauptstraße.
Im Gegensatz zu bekannten Sehenswürdigkeiten wie Reine oder Henningsvær ist die Kirche von Borge kein überlaufener Touristenort. Gerade das macht ihren besonderen Reiz aus. Viele Besucher schätzen die ruhige Atmosphäre und die Möglichkeit, Nordnorwegen fernab des Massentourismus zu erleben.
Die Kirche wird regelmäßig für Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen genutzt. Außerhalb dieser Zeiten kann sie oft von außen besichtigt werden und eignet sich hervorragend für einen kurzen Halt während einer Lofotenreise.
Für Fotografen bietet die Kirche von Borge eine zurückhaltende, aber eindrucksvolle Kulisse. Besonders bei weichem Licht, tief stehender Sonne oder dramatischem Himmel entfaltet der Ort seine Wirkung. Die offene Landschaft erlaubt klare Bildkompositionen, bei denen Kirche, Berge und Himmel eine ruhige Einheit bilden.
Die Kirche von Borge auf den Lofoten ist ein stiller, geschichtsträchtiger Ort im Zentrum Nordnorwegens. Ihre schlichte Architektur, die besondere Lage auf Vestvågøy und die Nähe zur Wikingerhistorie machen sie zu einem lohnenswerten Ziel für Reisende, Fotografen und kulturinteressierte Besucher.
Wer die Lofoten authentisch erleben möchte, sollte sich Zeit für diesen unscheinbaren, aber bedeutungsvollen Ort nehmen.
Weiterführende Links:
Die Kombination aus Bergen, Meer und der typischen Lofoten-Architektur macht Henningsvær zu einem beliebten Ziel für Fotografen. Schon vor der Einfahrt in den Ort bieten sich mehrere Möglichkeiten für kurze Stopps, um die Berglandschaft festzuhalten. Besonders im Herbst und Winter sorgen wechselnde Wetterlagen, Schnee auf den Gipfeln und dramatische Wolkenformationen für außergewöhnliche Motive.
Auch zur Zeit der Mitternachtssonne im Sommer oder während der Polarlichter im Winter entfaltet die Landschaft rund um den Ortseingang ihren besonderen Reiz.
Stockfisch ist durch Lufttrocknung haltbar gemachter Kabeljau (oder andere Dorschfische), der traditionell in Nordnorwegen auf Holzgestellen getrocknet wird und eine Delikatesse in vielen Küchen, besonders Südeuropas, ist; er ist proteinreich, wird vor der Zubereitung lange gewässert, um das Salz zu entziehen und das Fleisch wieder aufzubauen, und unterscheidet sich vom Klippfisch, der zusätzlich stark gesalzen wird.
Warum heißt „Alt Wolfenbüttel “ „Theo“?
In den 1980er Jahren war der Wirt Ferdinand Fricke Betreiber der Kneipe.
Fricke war bekannt dafür, dass er den bekannten Schauspieler Theo Lingen (bürgerlich Franz Theodor Schmitz) hervorragend imitieren konnte – und machte dies oft bei Gästen und im Lokal.
Als Reisespezialist für die Lofoten:
Der Hafen von Henningsvær ist das Zentrum des gleichnamigen Fischerdorfs und bis heute eng mit der Geschichte und dem Alltag der Lofoten verbunden. Geschützt zwischen kleinen Inseln gelegen, bietet er seit Jahrhunderten einen sicheren Ankerplatz für Fischerboote und war schon früh ein wichtiger Umschlagplatz für den Kabeljaufang, der die Region wirtschaftlich geprägt hat.
Rund um den Hafen reihen sich Rorbuer, Werkstätten und Lagerhäuser, viele davon auf Pfählen direkt über dem Wasser gebaut. Fischerboote, kleine Arbeitskutter und Yachten teilen sich das Hafenbecken, während Möwen, Netze und Trockenständer das typische Bild bestimmen. Besonders in den Winter- und Frühjahrsmonaten, während der Skrei-Saison, zeigt sich der Hafen von seiner arbeitsreichen Seite.
Heute verbindet der Hafen Tradition und Gegenwart. Neben der Fischerei haben sich Galerien, Cafés und kleine Restaurants angesiedelt, die das maritime Umfeld nutzen, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren. Für Besucher ist der Hafen ein idealer Ausgangspunkt, um Henningsvær zu erkunden – sei es bei einem Spaziergang entlang der Kais, beim Beobachten des täglichen Betriebs oder als Motiv für Fotografie, bei dem sich Boote, Wasser und die steilen Berge im Hintergrund zu klaren, nordischen Bildern verbinden.
Der Hafen von Henningsvær steht damit exemplarisch für die Lofoten: funktional, lebendig und fest verankert in einer Landschaft, die ebenso rau wie faszinierend ist.
Ein schönes Café bzw. Restaurant ist das Klatrekafeen

Geminiden Sternschnuppe Dezember
Der Meteorstrom der Geminiden ist für seine große Anzahl besonders heller Sternschnuppen bekannt. Viele von ihnen leuchten gelb-weiß und ziehen durch ihre vergleichsweise geringe Eintrittsgeschwindigkeit von rund 126.000 km/h gut sichtbare Spuren über den Himmel. Diese Lichtbahnen verblassen oft langsamer als bei anderen Meteorströmen. Sehr helle Geminiden können sogar kurzzeitige Nachleuchterscheinungen hinterlassen.
Benannt ist der Meteorstrom nach dem Sternbild Zwillinge (Gemini). Von dort scheint der Ursprung der Sternschnuppen zu kommen – ein Punkt, der als Radiant bezeichnet wird. Dieser steht in den Stunden nach Mitternacht besonders hoch über dem Horizont. Deshalb lassen sich die Geminiden am besten in der zweiten Nachthälfte beobachten.
Schau auch mal hier vorbei
Henningsvær, oft als „Venedig der Lofoten“ bezeichnet, gehört zu den charmantesten und authentischsten Orten Nordnorwegens. Das kleine Fischerdorf liegt malerisch auf mehreren Felseninseln, die durch filigrane Brücken miteinander verbunden sind. Die Mischung aus historischer Architektur, eindrucksvoller Natur und lebendiger Kultur macht Henningsvær zu einem unvergesslichen Reiseziel.
Schon seit Jahrhunderten ist Henningsvær ein wichtiges Zentrum der Fischerei. Zahlreiche traditionelle Rorbuer – rote Fischerhütten –, kleine Bootswerften und Stockfischgestelle prägen bis heute das Ortsbild. Spaziergänge durch die engen Gassen und entlang des Hafens geben Einblicke in das Leben der Küstenbewohner, das noch immer von der Nähe zum Meer bestimmt wird.









Die Lage Henningsværs ist einzigartig: Umgeben vom offenen Meer und flankiert von den dramatischen Bergketten der Lofoten, strahlt der Ort einen besonderen nordischen Zauber aus.
Zu den landschaftlichen Höhepunkten zählen:
Ob bei Sonnenaufgang, Mitternachtssonne oder unter dem tanzenden Polarlicht – Henningsvær zeigt sich zu jeder Jahreszeit von seiner schönsten Seite.











Weltweite Bekanntheit erlangte das Dorf durch seinen spektakulären Fußballplatz, der auf einer kleinen Felseninsel liegt. Umgeben von tiefblauem Wasser und dramatischen Klippen, ist er zu einem ikonischen Motiv für Fotografen aus aller Welt geworden. Die veröffentlichte Luftaufnahme in National Geographic machte den Platz endgültig berühmt und zog neugierige Besucher und Sportbegeisterte gleichermaßen an.



Henningsvær ist mehr als ein Naturwunder – es ist ein kulturelles Zentrum der Lofoten. Zahlreiche kleine Galerien, Ateliers und Kunsthandwerker haben sich hier angesiedelt. Die Kombination aus kreativer Atmosphäre und rauer Natur inspiriert Künstler und Besucher gleichermaßen.
Empfehlenswert sind unter anderem:





Die Umgebung von Henningsvær bietet unzählige Möglichkeiten für Aktivitäten in der Natur:
Wer die Lofoten aktiv erleben möchte, findet in Henningsvær den idealen Ausgangspunkt.








Trotz wachsenden Interesses ist Henningsvær ein Ort geblieben, der seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Es ist ein Dorf, in dem Tradition und Moderne auf natürliche Weise verschmelzen – ein Ort, an dem man das echte Norwegen erleben kann.
Ob als Tagesausflug, Urlaubsziel oder Ausgangspunkt für Abenteuer:
Henningsvær fasziniert, inspiriert und bleibt unvergessen.
Der berühmte Sportplatz, umgeben von Felsen und Meer, ist einer der eindrucksvollsten Foto-Spots für Polarlichter.
Von den Klippen im Westen oder Osten des Dorfes hat man freie Sicht auf das Meer und den Himmel.
Wer eine Tour im Herbst nicht scheut, wird mit einem spektakulären Blick über das gesamte Inselreich belohnt.
Nordlichter über traditionellen Fischerhütten, Segelbooten und ruhigem Wasser – ein Klassiker.
Henningsvær im Oktober ist ein Ort, an dem die Natur zur Bühne wird und der Himmel zur Show. Das Polarlicht tanzt über den Inseln, reflektiert im Meer und taucht das Fischerdorf in ein geheimnisvolles, fast unwirkliches Licht.
Wer einmal im Herbst in Henningsvær unter dem Nordlys gestanden hat, wird dieses Erlebnis nie wieder vergessen: Es ist ein Moment, in dem sich Stille, Natur und Kosmos zu etwas Großem verbinden.
Mitten im Herzen der norwegischen Lofoten liegt ein Sportplatz, der weltweit Bewunderung auslöst: der Fußballplatz von Henningsvær. Auf einer kleinen, felsigen Inselgruppe, umgeben von glasklarem Wasser und eingerahmt von den dramatischen Gipfeln der Lofoten, befindet sich dieses Spielfeld, das längst zu einem Symbol für die Verbindung von Mensch und Natur geworden ist.
Henningsvær selbst ist ein charmantes Fischerdorf mit nur wenigen hundert Einwohnern, das häufig als „Venedig der Lofoten“ bezeichnet wird. Traditionelle Holzhäuser, Fischerhütten und enge Gassen prägen das Bild – und mitten in diesem idyllischen Umfeld liegt einer der wohl spektakulärsten Fußballplätze der Welt.
Der Fußballplatz verfügt über keinen professionellen Ausbau: keine Tribünen, keine großen Flutlichtmasten, kein Komfort eines modernen Stadions. Stattdessen ist er ganz schlicht gehalten, ein Kunstrasenfeld mit umlaufendem Drahtzaun. Doch gerade diese Einfachheit macht seinen Charme aus.
Was das Stadion an Infrastruktur vermissen lässt, kompensiert es durch eine Kulisse, die unvergleichlich ist. Die Kombination aus offenen Meeresbuchten, schroffen Felsinseln und der klaren arktischen Luft schafft eine Atmosphäre, die einzigartig auf der Welt ist. Viele Besucher berichten, dass ein Spiel oder auch nur ein kurzer Besuch auf diesem Platz eines der intensivsten Naturerlebnisse ihrer Reise war.
Seine internationale Berühmtheit verdankt der Fußballplatz einem einzigen Bild: einer Luftaufnahme, die in National Geographic veröffentlicht wurde und um die Welt ging. Die spektakuläre Draufsicht zeigt das kleine grüne Spielfeld wie ein leuchtendes Juwel, eingebettet in graue Felsen und umgeben vom tiefblauen Nordmeer.
Dieses eine Foto wurde zu einer Ikone der Landschaftsfotografie und machte Henningsvær zu einem globalen Symbol für die Verbindung von Sport, Kultur und Natur. Seit der Veröffentlichung reisen Menschen aus aller Welt auf die Lofoten, um den Platz selbst zu sehen und ein eigenes Foto dieser atemberaubenden Szene zu machen.