24. Juli 2023
ADAC Blankenburg Oldtimertreffen 2023
ADAC Oldtimertreffen in Blankenburg 2023 Die vom ADAC organisierte Oldtimerausfahrt mit Treffen in Blankenburg. Unterwegs...
Der Tumulus „Galgenberg“ bei Klein Vahlberg im Landkreis Wolfenbüttel gehört zu den bedeutendsten archäologischen Bodendenkmälern im nördlichen Harzvorland. Der auffällige Grabhügel liegt nördlich des Dorfes Klein Vahlberg in der Feldmark auf einer leichten Geländewelle am Rand der Schöppenstedter Mulde und ist aufgrund seiner exponierten Lage weithin sichtbar. Klein Vahlberg Landkreis Wolfenbüttel (robert.cyty.com)
Der Galgenberg befindet sich etwa 13–15 km südöstlich der Stadt Wolfenbüttel zwischen den Höhenzügen von Elm und Asse. In dieser Region liegt eine kleine Gruppe monumentaler Grabhügel, die durch ihre Lage auf Geländekuppen die Landschaft prägen. Zu dieser Gruppe gehören neben dem Galgenberg auch der Meescheberg südlich von Klein Vahlberg sowie der Tumulus von Evessen. Zwischen einigen dieser Hügel besteht sogar eine direkte Sichtbeziehung, was auf eine bewusst gewählte Platzierung in der Landschaft hindeutet. (robert.cyty.com)
Der Galgenberg selbst hat etwa 20 m Durchmesser und rund 4 m Höhe und ist heute mit einer markanten Eiche bestanden, die den Hügel weithin kenntlich macht. (Wikipedia)
Besonders bemerkenswert ist, dass der Galgenberg der einzige der großen Grabhügel dieser Region ist, der archäologisch systematisch untersucht wurde. Die Ausgrabung fand bereits 1907 statt und wurde nach für die Zeit relativ modernen wissenschaftlichen Methoden durchgeführt. (robert.cyty.com)
Die Untersuchung ergab, dass der Hügel mehrphasig aufgebaut wurde und über einen langen Zeitraum als Bestattungsplatz diente. Seine Entwicklung lässt sich in mehrere Bau- und Nutzungsphasen gliedern:
Diese mehrphasige Nutzung über fast zweieinhalb Jahrtausende zeigt, dass der Ort immer wieder als bedeutender Erinnerungs- und Bestattungsplatz wahrgenommen wurde.
Der Name „Galgenberg“ weist auf eine spätere Nutzung hin. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit diente der Hügel als Richtstätte mit einem Galgen. Solche Orte lagen häufig außerhalb der Siedlungen und auf gut sichtbaren Anhöhen. (Wikipedia)
Interessanterweise könnte gerade diese Nutzung dazu beigetragen haben, den Hügel zu erhalten: Die Nähe zu einer Hinrichtungsstätte machte den Ort für Schatzgräber oder landwirtschaftliche Nutzung unattraktiv. (robert.cyty.com)
Heute ist der Galgenberg ein geschütztes Bodendenkmal und Naturdenkmal. Die auf dem Hügel stehende Eiche steht seit 1945 unter Schutz und prägt das Erscheinungsbild des historischen Ortes. (Wikipedia)
Archäologisch ist der Hügel besonders wichtig, weil seine Untersuchung Einblicke in die Entstehung der großen Grabhügel des Braunschweiger Landes ermöglicht hat. Da viele vergleichbare Tumuli der Region nie ausgegraben wurden, liefert der Galgenberg wertvolle Hinweise zur Nutzung solcher Monumente von der Jungsteinzeit bis ins Frühmittelalter. (robert.cyty.com)
✅ Zusammengefasst:
Der Galgenberg bei Klein Vahlberg ist ein außergewöhnlicher Grabhügel im Landkreis Wolfenbüttel. Seine Geschichte reicht von der Glockenbecherkultur über die Bronzezeit bis in die Merowingerzeit. Später wurde er als Richtstätte genutzt. Heute ist er ein bedeutendes archäologisches Denkmal und ein markanter Punkt in der Kulturlandschaft zwischen Elm und Asse.
Siehe auch: http://robert.cyty.com/archaeo/ao-vahlberg-01.html , https://www.noerdliches-harzvorland.com/poi/tumulus-galgenberg
Wolfenbüttel im Winter – ein Fotorundgang bei Schnee und kalten Temperaturen ❄️📷
Wenn erste Schnee die Stadt bedeckt und die Temperaturen deutlich unter den Gefrierpunkt fallen, zeigt sich Wolfenbüttel von einer ganz besonderen Seite. Die historischen Fachwerkhäuser wirken noch ruhiger, die Gassen fast zeitlos – als hätte der Winter die Stadt für einen Moment entschleunigt.
Mein Rundgang begann am Kornmarkt. Die farbigen Fachwerkfassaden standen im spannenden Kontrast zum grauen Winterhimmel, während Schneereste auf Gehwegen und Dächern die Szene abrundeten. Ohne die üblichen Menschenmengen entsteht eine klare, fast grafische Wirkung – perfekt für Architekturaufnahmen.
Ein Highlight war der Blick durch einen Torbogen auf Alt Wolfenbüttel – die bekannte Kneipe Theo. Solche natürlichen Rahmen geben den Motiven Tiefe und lenken den Blick direkt auf die charakteristischen Häuser. Das warme Licht aus einzelnen Fenstern und Laternen setzte dabei kleine, stimmungsvolle Akzente in der kalten Umgebung.
Zum Abschluss führte der Weg in den Innenhof von Schloss Wolfenbüttel. Der gefallene Schnee legte sich wie eine ruhige Decke über den Platz, während die roten Fassaden und die kahlen Bäume eine fast malerische Winterstimmung erzeugten.
Tipp für Winterfotografie:
• Früh unterwegs sein – weniger Menschen, weiches Licht
• Auf Kontraste achten: Farbe vs. Schnee
• Architektur mit Rahmen (Torbögen, Durchgänge) inszenieren
• Handschuhe mit Touchfunktion nicht vergessen 😉
Auch bei Kälte lohnt sich der Gang nach draußen – besonders in einer Stadt wie Wolfenbüttel, die im Winter ihren ganz eigenen Charme entfaltet.
#Wolfenbüttel #Winterfotografie #Fachwerk #Stadtfotografie #Niedersachsen #Fotospaziergang:
Die Fotos sind auch hier zu finden







Der Hafen ist vergleichsweise klein, aber funktional und gut geschützt. Er bietet Platz für:
Entlang der Kaianlagen stehen Lagerhäuser, Werkstätten und ehemalige Rorbuer (Fischerhütten), die teilweise zu Unterkünften oder Ateliers umgebaut wurden. Trotz dieser Veränderungen hat der Hafen seinen ursprünglichen Charakter bewahrt.
Während der Skrei-Saison im Winter ist der Hafen besonders lebendig. Boote laufen ein und aus, Fisch wird angelandet, sortiert und verarbeitet. In den Sommermonaten verändert sich das Bild: Der Hafen wird ruhiger, touristischer, aber nicht künstlich.
Diese Mischung aus lebendiger Tradition und moderner Nutzung macht den Hafen von Henningsvær einzigartig auf den Lofoten.
Für Fotografen zählt der Hafen von Henningsvær zu den eindrucksvollsten Motiven der Region. Die Kombination aus:
schafft ideale Bedingungen für Landschafts-, Reportage- und Streetfotografie.
Besonders stimmungsvoll ist der Hafen:
Der Hafen erzählt Geschichten – oft leise, manchmal rau, aber immer authentisch.
Ein Spaziergang entlang des Hafens gehört zu jedem Besuch in Henningsvær. Kleine Stege, schmale Wege und Brücken verbinden die einzelnen Inseln und eröffnen immer neue Blickwinkel. Cafés, Galerien und kleine Läden liegen oft direkt am Wasser und machen den Hafen auch abseits der Fischerei lebendig.
Der Hafen ist weit mehr als eine Anlegestelle. Er ist:
Ohne den Hafen wäre Henningsvær nicht das, was es heute ist.
Blauwasser hat in Ihrem Blog einen schönen Artikel für Segler geschrieben
Hier bei Gettyimages gibt es schöne Fotos
und hier gibt es historische Fotos von Henningsvaer
Henningsvær liegt auf mehreren kleinen Inseln vor der Südküste von Austvågøy und ist seit Jahrhunderten ein bedeutender Ort für den Fischfang, insbesondere für den Winterdorsch (Skrei). Enge Hafeneinfahrten, wechselnde Wetterbedingungen und starke Strömungen machten eine verlässliche Navigation schon früh notwendig.
Das Leuchtfeuer von Henningsvær wurde errichtet, um Schiffen und Fischerbooten die sichere Einfahrt in den Hafen zu ermöglichen – besonders bei Dunkelheit, Nebel oder rauer See.
Im Gegensatz zu großen, freistehenden Leuchttürmen ist das Leuchtfeuer von Henningsvær eher zurückhaltend gestaltet. Es fügt sich unauffällig in die Umgebung ein und erfüllt dennoch eine klare Funktion: Sichtbarkeit und Orientierung.
Typisch für viele Leuchtfeuer auf den Lofoten ist die einfache Bauweise. Funktionalität steht im Vordergrund, nicht Repräsentation. Genau diese Schlichtheit macht den Reiz des Leuchtfeuers aus und unterstreicht den pragmatischen Charakter der nordnorwegischen Küstenkultur.
Das Leuchtfeuer befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hafen von Henningsvær. Von hier aus reicht der Blick über das offene Meer, die vorgelagerten Schären und die markante Bergkulisse der Lofoten.
Die Umgebung ist geprägt von:
Diese Kombination macht den Ort besonders lebendig und authentisch.
Für Fotografen ist das Leuchtfeuer in Henningsvær ein beliebtes, aber nie aufdringliches Motiv. Es funktioniert weniger als einzelnes Hauptmotiv, sondern vielmehr als visueller Anker in der Bildkomposition.
Besonders reizvoll ist das Leuchtfeuer:
Durch seine Lage lassen sich Bilder mit klaren Linien, viel Raum und nordischer Stimmung umsetzen – ideal für Landschafts- und Reisefotografie.
Die Kirche von Borge (Borge kirke) liegt auf der Insel Vestvågøy im Herzen der Lofoten und zählt zu den geschichtlich bedeutenden Kirchen Nordnorwegens. In unmittelbarer Nähe zum bekannten Lofotr Vikingmuseum verbindet sie christliche Tradition mit der jahrtausendealten Siedlungsgeschichte der Region. Wer die Lofoten abseits der bekannten Hotspots entdecken möchte, findet hier einen ruhigen und authentischen Ort.
Borge gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten auf den Lofoten. Bereits in der Wikingerzeit war die Region ein politisches und wirtschaftliches Zentrum Nordnorwegens. Entsprechend früh entstanden hier auch kirchliche Bauwerke.
Die heutige Borge kirke wurde 1960 erbaut und ist Teil der Norwegischen Kirche (Den norske kirke). Sie steht in direkter Nachfolge mehrerer früherer Kirchen an diesem Standort und erfüllt bis heute eine zentrale Rolle für die lokale Gemeinde von Vestvågøy.
Die Architektur der Kirche ist bewusst schlicht gehalten und typisch für nordnorwegische Kirchen der Nachkriegszeit. Der funktionale Baustil verzichtet auf prunkvolle Elemente und fügt sich harmonisch in die offene Landschaft der Lofoten ein.
Im Inneren erwartet Besucher ein heller, klar strukturierter Kirchenraum. Natürliche Materialien, einfache Formen und eine ruhige Farbgebung schaffen eine Atmosphäre der Stille und Konzentration – ideal für Besinnung und Gebet.
Die Kirche von Borge liegt frei in der Landschaft von Vestvågøy, umgeben von Feldern, Bergen und weitem Himmel. Die Nähe zum Wikingermuseum in Borg macht den Standort besonders interessant: Kaum ein anderer Ort auf den Lofoten verbindet die Wikingerzeit und die christliche Geschichte so unmittelbar.
Durch die zentrale Lage auf den Lofoten lässt sich Borge kirke gut in eine Rundreise integrieren – sei es auf dem Weg zwischen Leknes und den westlichen Inseln oder als kurzer Zwischenstopp abseits der Hauptstraße.
Im Gegensatz zu bekannten Sehenswürdigkeiten wie Reine oder Henningsvær ist die Kirche von Borge kein überlaufener Touristenort. Gerade das macht ihren besonderen Reiz aus. Viele Besucher schätzen die ruhige Atmosphäre und die Möglichkeit, Nordnorwegen fernab des Massentourismus zu erleben.
Die Kirche wird regelmäßig für Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen genutzt. Außerhalb dieser Zeiten kann sie oft von außen besichtigt werden und eignet sich hervorragend für einen kurzen Halt während einer Lofotenreise.
Für Fotografen bietet die Kirche von Borge eine zurückhaltende, aber eindrucksvolle Kulisse. Besonders bei weichem Licht, tief stehender Sonne oder dramatischem Himmel entfaltet der Ort seine Wirkung. Die offene Landschaft erlaubt klare Bildkompositionen, bei denen Kirche, Berge und Himmel eine ruhige Einheit bilden.
Die Kirche von Borge auf den Lofoten ist ein stiller, geschichtsträchtiger Ort im Zentrum Nordnorwegens. Ihre schlichte Architektur, die besondere Lage auf Vestvågøy und die Nähe zur Wikingerhistorie machen sie zu einem lohnenswerten Ziel für Reisende, Fotografen und kulturinteressierte Besucher.
Wer die Lofoten authentisch erleben möchte, sollte sich Zeit für diesen unscheinbaren, aber bedeutungsvollen Ort nehmen.
Weiterführende Links:
Die Kombination aus Bergen, Meer und der typischen Lofoten-Architektur macht Henningsvær zu einem beliebten Ziel für Fotografen. Schon vor der Einfahrt in den Ort bieten sich mehrere Möglichkeiten für kurze Stopps, um die Berglandschaft festzuhalten. Besonders im Herbst und Winter sorgen wechselnde Wetterlagen, Schnee auf den Gipfeln und dramatische Wolkenformationen für außergewöhnliche Motive.
Auch zur Zeit der Mitternachtssonne im Sommer oder während der Polarlichter im Winter entfaltet die Landschaft rund um den Ortseingang ihren besonderen Reiz.
Stockfisch ist durch Lufttrocknung haltbar gemachter Kabeljau (oder andere Dorschfische), der traditionell in Nordnorwegen auf Holzgestellen getrocknet wird und eine Delikatesse in vielen Küchen, besonders Südeuropas, ist; er ist proteinreich, wird vor der Zubereitung lange gewässert, um das Salz zu entziehen und das Fleisch wieder aufzubauen, und unterscheidet sich vom Klippfisch, der zusätzlich stark gesalzen wird.
Warum heißt „Alt Wolfenbüttel “ „Theo“?
In den 1980er Jahren war der Wirt Ferdinand Fricke Betreiber der Kneipe.
Fricke war bekannt dafür, dass er den bekannten Schauspieler Theo Lingen (bürgerlich Franz Theodor Schmitz) hervorragend imitieren konnte – und machte dies oft bei Gästen und im Lokal.
Als Reisespezialist für die Lofoten:
Der Hafen von Henningsvær ist das Zentrum des gleichnamigen Fischerdorfs und bis heute eng mit der Geschichte und dem Alltag der Lofoten verbunden. Geschützt zwischen kleinen Inseln gelegen, bietet er seit Jahrhunderten einen sicheren Ankerplatz für Fischerboote und war schon früh ein wichtiger Umschlagplatz für den Kabeljaufang, der die Region wirtschaftlich geprägt hat.
Rund um den Hafen reihen sich Rorbuer, Werkstätten und Lagerhäuser, viele davon auf Pfählen direkt über dem Wasser gebaut. Fischerboote, kleine Arbeitskutter und Yachten teilen sich das Hafenbecken, während Möwen, Netze und Trockenständer das typische Bild bestimmen. Besonders in den Winter- und Frühjahrsmonaten, während der Skrei-Saison, zeigt sich der Hafen von seiner arbeitsreichen Seite.
Heute verbindet der Hafen Tradition und Gegenwart. Neben der Fischerei haben sich Galerien, Cafés und kleine Restaurants angesiedelt, die das maritime Umfeld nutzen, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren. Für Besucher ist der Hafen ein idealer Ausgangspunkt, um Henningsvær zu erkunden – sei es bei einem Spaziergang entlang der Kais, beim Beobachten des täglichen Betriebs oder als Motiv für Fotografie, bei dem sich Boote, Wasser und die steilen Berge im Hintergrund zu klaren, nordischen Bildern verbinden.
Der Hafen von Henningsvær steht damit exemplarisch für die Lofoten: funktional, lebendig und fest verankert in einer Landschaft, die ebenso rau wie faszinierend ist.
Ein schönes Café bzw. Restaurant ist das Klatrekafeen

Geminiden Sternschnuppe Dezember
Der Meteorstrom der Geminiden ist für seine große Anzahl besonders heller Sternschnuppen bekannt. Viele von ihnen leuchten gelb-weiß und ziehen durch ihre vergleichsweise geringe Eintrittsgeschwindigkeit von rund 126.000 km/h gut sichtbare Spuren über den Himmel. Diese Lichtbahnen verblassen oft langsamer als bei anderen Meteorströmen. Sehr helle Geminiden können sogar kurzzeitige Nachleuchterscheinungen hinterlassen.
Benannt ist der Meteorstrom nach dem Sternbild Zwillinge (Gemini). Von dort scheint der Ursprung der Sternschnuppen zu kommen – ein Punkt, der als Radiant bezeichnet wird. Dieser steht in den Stunden nach Mitternacht besonders hoch über dem Horizont. Deshalb lassen sich die Geminiden am besten in der zweiten Nachthälfte beobachten.
Schau auch mal hier vorbei
Henningsvær, oft als „Venedig der Lofoten“ bezeichnet, gehört zu den charmantesten und authentischsten Orten Nordnorwegens. Das kleine Fischerdorf liegt malerisch auf mehreren Felseninseln, die durch filigrane Brücken miteinander verbunden sind. Die Mischung aus historischer Architektur, eindrucksvoller Natur und lebendiger Kultur macht Henningsvær zu einem unvergesslichen Reiseziel.
Schon seit Jahrhunderten ist Henningsvær ein wichtiges Zentrum der Fischerei. Zahlreiche traditionelle Rorbuer – rote Fischerhütten –, kleine Bootswerften und Stockfischgestelle prägen bis heute das Ortsbild. Spaziergänge durch die engen Gassen und entlang des Hafens geben Einblicke in das Leben der Küstenbewohner, das noch immer von der Nähe zum Meer bestimmt wird.









Die Lage Henningsværs ist einzigartig: Umgeben vom offenen Meer und flankiert von den dramatischen Bergketten der Lofoten, strahlt der Ort einen besonderen nordischen Zauber aus.
Zu den landschaftlichen Höhepunkten zählen:
Ob bei Sonnenaufgang, Mitternachtssonne oder unter dem tanzenden Polarlicht – Henningsvær zeigt sich zu jeder Jahreszeit von seiner schönsten Seite.











Weltweite Bekanntheit erlangte das Dorf durch seinen spektakulären Fußballplatz, der auf einer kleinen Felseninsel liegt. Umgeben von tiefblauem Wasser und dramatischen Klippen, ist er zu einem ikonischen Motiv für Fotografen aus aller Welt geworden. Die veröffentlichte Luftaufnahme in National Geographic machte den Platz endgültig berühmt und zog neugierige Besucher und Sportbegeisterte gleichermaßen an.



Henningsvær ist mehr als ein Naturwunder – es ist ein kulturelles Zentrum der Lofoten. Zahlreiche kleine Galerien, Ateliers und Kunsthandwerker haben sich hier angesiedelt. Die Kombination aus kreativer Atmosphäre und rauer Natur inspiriert Künstler und Besucher gleichermaßen.
Empfehlenswert sind unter anderem:





Die Umgebung von Henningsvær bietet unzählige Möglichkeiten für Aktivitäten in der Natur:
Wer die Lofoten aktiv erleben möchte, findet in Henningsvær den idealen Ausgangspunkt.








Trotz wachsenden Interesses ist Henningsvær ein Ort geblieben, der seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Es ist ein Dorf, in dem Tradition und Moderne auf natürliche Weise verschmelzen – ein Ort, an dem man das echte Norwegen erleben kann.
Ob als Tagesausflug, Urlaubsziel oder Ausgangspunkt für Abenteuer:
Henningsvær fasziniert, inspiriert und bleibt unvergessen.
Der berühmte Sportplatz, umgeben von Felsen und Meer, ist einer der eindrucksvollsten Foto-Spots für Polarlichter.
Von den Klippen im Westen oder Osten des Dorfes hat man freie Sicht auf das Meer und den Himmel.
Wer eine Tour im Herbst nicht scheut, wird mit einem spektakulären Blick über das gesamte Inselreich belohnt.
Nordlichter über traditionellen Fischerhütten, Segelbooten und ruhigem Wasser – ein Klassiker.
Henningsvær im Oktober ist ein Ort, an dem die Natur zur Bühne wird und der Himmel zur Show. Das Polarlicht tanzt über den Inseln, reflektiert im Meer und taucht das Fischerdorf in ein geheimnisvolles, fast unwirkliches Licht.
Wer einmal im Herbst in Henningsvær unter dem Nordlys gestanden hat, wird dieses Erlebnis nie wieder vergessen: Es ist ein Moment, in dem sich Stille, Natur und Kosmos zu etwas Großem verbinden.
Mitten im Herzen der norwegischen Lofoten liegt ein Sportplatz, der weltweit Bewunderung auslöst: der Fußballplatz von Henningsvær. Auf einer kleinen, felsigen Inselgruppe, umgeben von glasklarem Wasser und eingerahmt von den dramatischen Gipfeln der Lofoten, befindet sich dieses Spielfeld, das längst zu einem Symbol für die Verbindung von Mensch und Natur geworden ist.
Henningsvær selbst ist ein charmantes Fischerdorf mit nur wenigen hundert Einwohnern, das häufig als „Venedig der Lofoten“ bezeichnet wird. Traditionelle Holzhäuser, Fischerhütten und enge Gassen prägen das Bild – und mitten in diesem idyllischen Umfeld liegt einer der wohl spektakulärsten Fußballplätze der Welt.
Der Fußballplatz verfügt über keinen professionellen Ausbau: keine Tribünen, keine großen Flutlichtmasten, kein Komfort eines modernen Stadions. Stattdessen ist er ganz schlicht gehalten, ein Kunstrasenfeld mit umlaufendem Drahtzaun. Doch gerade diese Einfachheit macht seinen Charme aus.
Was das Stadion an Infrastruktur vermissen lässt, kompensiert es durch eine Kulisse, die unvergleichlich ist. Die Kombination aus offenen Meeresbuchten, schroffen Felsinseln und der klaren arktischen Luft schafft eine Atmosphäre, die einzigartig auf der Welt ist. Viele Besucher berichten, dass ein Spiel oder auch nur ein kurzer Besuch auf diesem Platz eines der intensivsten Naturerlebnisse ihrer Reise war.
Seine internationale Berühmtheit verdankt der Fußballplatz einem einzigen Bild: einer Luftaufnahme, die in National Geographic veröffentlicht wurde und um die Welt ging. Die spektakuläre Draufsicht zeigt das kleine grüne Spielfeld wie ein leuchtendes Juwel, eingebettet in graue Felsen und umgeben vom tiefblauen Nordmeer.
Dieses eine Foto wurde zu einer Ikone der Landschaftsfotografie und machte Henningsvær zu einem globalen Symbol für die Verbindung von Sport, Kultur und Natur. Seit der Veröffentlichung reisen Menschen aus aller Welt auf die Lofoten, um den Platz selbst zu sehen und ein eigenes Foto dieser atemberaubenden Szene zu machen.
Polarlichter in Norwegen zählen zu den beeindruckendsten natürlichen Lichtspielen unserer Erde. Besonders im Norden, oberhalb des Polarkreises, erscheinen die farbigen Schleier während der langen, klaren Winternächte regelmäßig am Himmel. Regionen wie Tromsø, Alta oder die Lofoten bieten ideale Voraussetzungen, da sie nah am sogenannten Auroraloval liegen, in dem die Aktivität des Nordlichts besonders stark ist.
Das Phänomen entsteht, wenn energiereiche Teilchen des Sonnenwinds auf das Magnetfeld der Erde treffen und in der oberen Atmosphäre mit Sauerstoff- und Stickstoffatomen reagieren. Dadurch entstehen vor allem grüne, aber gelegentlich auch rote oder violette Leuchterscheinungen.
Die Stille der arktischen Landschaft, kombiniert mit dem pulsierenden Licht über dem Horizont, verleiht dem Erlebnis eine beinahe mystische Atmosphäre. Das Nordlicht zeigt eindrucksvoll, wie eng kosmische Prozesse und irdische Natur verbunden sind – ein Himmelsereignis, das den hohen Norden in ein einzigartiges, lebendiges Farbspiel verwandelt.
Startrails sind kreisförmige oder bogenförmige Spuren am Nachthimmel, die durch die Erdrotation entstehen. Durch lange Belichtungszeiten oder viele hintereinander aufgenommene Fotos entstehen so beeindruckende Aufnahmen, bei denen die Sterne scheinbar ihre Bahnen ziehen.
In diesem Artikel lernst du:
Die Erde dreht sich – und deshalb „wandern“ Sterne über den Himmel. Das sieht man mit bloßem Auge kaum, aber eine Kamera mit langer Belichtungszeit zeigt genau diese Bewegung: die Sternspuren. Besonders rund werden die Trails, wenn du auf den Polarstern ausrichtest – der liegt ziemlich genau über der Erdachse.
Du brauchst keine High-End-Technik – aber ein paar Dinge sind wichtig:
➡️ Nachteil: Kamera überhitzt, starkes Rauschen, Risiko bei Fehlern
➡️ Vorteil: Weniger Rauschen, flexibler, kein Hitzestau
Tipp: In StarStaX kannst du den „Gap-Fill“-Modus aktivieren, um kleine Lücken zu glätten.
Stelle eine interessante Vordergrundkulisse in den Rahmen:
| Fehler | Lösung |
|---|---|
| Trails sind unterbrochen | Kein Intervall setzen oder Kamera hat abgeschaltet |
| Bild zu hell/dunkel | ISO und Blende anpassen |
| Fokus unscharf | Manuell auf Stern oder sehr helles Licht scharfstellen |
| Akkus leer | Powerbank oder Wechselakku bereithalten |
| Kondenswasser | Objektivheizung oder Socken + Wärmekissen helfen |
Startrails sind technisch einfach, erfordern aber Geduld und Vorbereitung. Wenn du alles richtig machst, entstehen magische Himmelsaufnahmen mit künstlerischem Flair.
Ein vergessener Riese zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Mitten im ruhigen Elbtal, wo sich Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern die Hand reichen, ragen die gewaltigen Überreste einer einst mächtigen Konstruktion aus der Landschaft: die Dömitzer Eisenbahnbrücke. Sie ist mehr als nur ein technisches Denkmal – sie erzählt Geschichten von Industrialisierung, Krieg, Teilung und Wiedervereinigung. Wer sie besucht, steht vor einem der letzten stummen Zeugen deutscher Infrastrukturgeschichte.
Eröffnet wurde die Dömitzer Eisenbahnbrücke im Jahr 1873 – in einer Zeit, als Deutschland im industriellen Aufbruch begriffen war. Über 1.000 Meter lang spannte sie sich über die Elbe, verband die Städte Lüneburg und Ludwigslust und war Teil einer bedeutenden Bahnverbindung von Berlin nach Bremen. Für den Güter- und Personenverkehr bedeutete sie einen Meilenstein: wirtschaftliche Impulse, kurze Reisezeiten und strategische Bedeutung für das Reich.
Die strategische Lage der Brücke machte sie im Zweiten Weltkrieg zur Zielscheibe alliierter Bomber. Im April 1945wurde sie durch amerikanische Luftangriffe schwer beschädigt – ein Drittel der Brücke, insbesondere der mecklenburgische Teil, wurde zerstört und nie wieder aufgebaut. Mit dem Beginn des Kalten Krieges rückte die Elbe als innerdeutsche Grenze ins Zentrum der Geschichte – und die Brücke zerfiel in ein Symbol der Teilung Deutschlands.
Nach 1945 lag das westliche Brückenfragment in der britischen Besatzungszone (später BRD), der östliche Teil in der sowjetischen Zone (später DDR). Beide Seiten trennten nicht nur Stahl und Schienen – sondern auch Ideologien. Jahrzehntelang war die Brücke Sperrgebiet, Mahnmal und Ruine zugleich. Im Westen überdauerte ein imposanter Rest: fünf mächtige Fachwerkträger über die Elbwiesen, rostend, aber standhaft.
Seit einigen Jahren regt sich Bewegung rund um die Brücke. Ein holländischer Investor, der sich bereits mit außergewöhnlichen Tourismusprojekten einen Namen gemacht hat, plant, die Brücke als touristisches Highlight neu zu inszenieren. Im Mittelpunkt steht ein „Skywalk“ – ein spektakulärer gläserner Steg, der Besucher auf die Brücke und über das Elbtal führen soll.
Geplant ist eine Kombination aus Aussichtsplattform, Geschichtspfad und Erlebnisroute, die Geschichte und Panorama vereint. Die Besucher sollen nicht nur über die Elbwiesen blicken, sondern buchstäblich über den Abgrund deutscher Geschichte schreiten – auf einem Bauwerk, das einst verband, dann trennte und nun vielleicht wieder verbindet.
Das Projekt wird von der lokalen Politik grundsätzlich begrüßt, steht aber – wie bei solchen Vorhaben üblich – vor Herausforderungen in Genehmigung, Finanzierung und Naturschutz. Dennoch: Die Idee lebt, und mit ihr die Hoffnung, dass die Brücke bald wieder mehr ist als ein rostender Koloss.
Heute ist die westliche Seite der Brücke zugänglich und beliebtes Ziel für Fotografen, Technikbegeisterte und Spaziergänger. Die Szenerie ist einzigartig: Zwischen Weiden, Schilf und dem Flusslauf erhebt sich das rostige Skelett der Brücke, eindrucksvoll und melancholisch. Natur und Industriegeschichte greifen ineinander – besonders in den frühen Morgenstunden, wenn Nebel über die Elbwiesen zieht.
Ein kurzer Wanderweg und mehrere Infotafeln bieten Kontext zur Geschichte – ohne die morbide Romantik des Ortes zu stören.
Diskussionen über eine Wiederherstellung oder symbolische Verbindung der beiden Ufer flammen immer wieder auf – doch bisher blieb die Brücke ein Denkmal des Stillstands. Und vielleicht ist das genau ihre Kraft: Dass sie mahnt, erzählt und erinnert – ohne zu vergessen.
Die Dömitzer Eisenbahnbrücke ist kein Ort des Spektakels, sondern ein Ort des Nachdenkens – über Verbindungen, Trennungen und Zeitläufe. Wer die Brücke besucht, betritt nicht nur ein Stück Technikgeschichte, sondern spürt auch, wie nahe Vergangenheit und Gegenwart beieinander liegen können. Sie ist ein Ort für Menschen mit offenem Blick – und vielleicht der schönste rostige Koloss Deutschlands.




Der Brocken ist mit 1.141 Metern der höchste Berg im Mittelgebirge Harz und zugleich der höchste Punkt in Norddeutschland. Er liegt im Nationalpark Harz in Sachsen-Anhalt, nahe der Stadt Wernigerode. Aufgrund seiner markanten Höhe und isolierten Lage bietet der Brocken eine eindrucksvolle Aussicht und ein einzigartiges Klima, das dem der Alpen in 1.600 bis 2.200 Metern Höhe entspricht. Nebel, starke Winde und kühle Temperaturen prägen das Wetter – sogar im Sommer kann es frostig sein.
Der Brocken hat eine lange kulturelle und mystische Geschichte. Schon Goethe ließ sich von ihm zu Szenen in „Faust“ inspirieren. Die Walpurgisnacht, die in der Nacht zum 1. Mai gefeiert wird, ist eng mit dem Brocken verknüpft – einer alten Sage nach versammeln sich in dieser Nacht Hexen auf dem Gipfel. Diese Legenden machten den Brocken über die Jahrhunderte zu einem sagenumwobenen Ort.
Während der Zeit der deutschen Teilung war der Brocken Sperrgebiet. Er lag in der DDR nahe der innerdeutschen Grenze und wurde militärisch genutzt, unter anderem für Abhöranlagen. Nach der Wende wurde der Brocken wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel.
Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit der Brockenbahn, einer historischen Schmalspurbahn mit Dampflokomotiven, die von Wernigerode bis zum Gipfel fährt. Auch Wanderer finden zahlreiche gut ausgeschilderte Wege durch den Nationalpark, darunter der berühmte Goetheweg.
Auf dem Gipfel erwartet Besucher das Brockenhaus – ein Museum über Natur, Geschichte und Wetter des Berges – sowie ein Hotel und ein Aussichtspunkt mit Panoramablick. Der Brocken ist damit nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch historisch und kulturell bedeutend.
Fotografie im Morgenrot gehört zu den stimmungsvollsten und emotionalsten Formen der Landschafts- und Naturfotografie. Das sanfte, oft gold- bis rosafarbene Licht kurz vor und nach Sonnenaufgang verleiht Motiven eine ganz besondere Atmosphäre. In dieser sogenannten „Blauen Stunde“ und der darauffolgenden „Goldenen Stunde“ sind die Lichtverhältnisse weich, die Schatten lang und die Farben intensiv, was Fotografen ideale Bedingungen für eindrucksvolle Aufnahmen bietet.
Besonders reizvoll ist das Morgenrot bei klarem Himmel oder in Kombination mit leichten Wolken, die das Licht reflektieren und die Szene dramatischer wirken lassen. Auch Nebel in Tälern oder über Wiesen kann das Morgenlicht auf faszinierende Weise brechen und die Tiefe im Bild verstärken.
Um das Morgenrot optimal einzufangen, ist eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend: rechtzeitiges Aufstehen, die richtige Standortwahl und ein gutes Verständnis für Wetterverhältnisse sind essenziell. Ein Stativ hilft bei längeren Belichtungszeiten, und ein manuelles Weißabgleich kann helfen, die Farbstimmung gezielt zu steuern.
Ob Berge, Seen, Wälder oder Städte – das Morgenrot verleiht jedem Motiv eine friedliche, fast magische Wirkung. Für Fotografen ist es oft ein stiller, lohnender Moment, in dem sich Natur und Licht auf besonders eindrucksvolle Weise begegnen.
Unweit des kleinen Ortes Sambleben, eingebettet in die wellige Landschaft zwischen Asse und Elm, ragt eine markante Baumgruppe über Felder und Wiesen empor: drei stattliche Bäume, die wie stille Wächter über das Umland thronen. Schon von weitem erkennt man sie – sei es bei einem Spaziergang auf den Feldwegen oder von der Landstraße aus. Ihre Silhouetten zeichnen sich selbst bei dunstigem Wetter klar gegen den Horizont ab und verleihen der Landschaft einen besonderen Charakter.
Diese Baumgruppe ist weit mehr als nur ein Orientierungspunkt. Für viele Menschen aus der Region ist sie ein vertrautes, fast ikonisches Bild, das Erinnerungen weckt. Manche verbinden mit den drei Bäumen Kindheitserinnerungen an Fahrradtouren oder Spaziergänge, andere sehen sie als Sinnbild für Beständigkeit, Ruhe und das Vergehen der Zeit. Ihre Anordnung – gleichmäßig und harmonisch – wirkt fast bewusst gepflanzt, doch ihre Geschichte liegt im Verborgenen.
Besonders eindrucksvoll zeigt sich das Ensemble im Wechsel der Jahreszeiten: Im Frühling schimmern die Kronen in zartem Grün, umrahmt von gelb blühendem Raps; im Sommer spenden sie Schatten auf trockener Erde. Im Herbst leuchten die Blätter in warmen Farben – ein Schauspiel, das Fotografen und Naturliebhaber gleichermaßen anzieht. Und im Winter, wenn die Bäume kahl und schwarz gegen den bleichen Himmel stehen, entfalten sie eine stille, melancholische Schönheit.
Für Landschaftsfotografen bieten die drei Bäume ein Motiv von nahezu archetypischer Klarheit. Ihre Positionierung in der offenen Fläche erlaubt es, sie in minimalistischer Komposition oder als Teil dramatischer Himmelsstimmungen zu inszenieren. Bei Sonnenuntergang, im Nebel oder unter dem Sternenhimmel entfaltet dieses einfache Motiv eine fast magische Wirkung.
Die drei Bäume bei Sambleben sind kein Naturdenkmal im offiziellen Sinne, aber sie sind ein lebendiges Symbol für die stille Kraft der Natur in einer oft übersehenen Kulturlandschaft. Wer sie einmal bewusst gesehen hat, wird ihren Anblick nicht so schnell vergessen.



Es beginnt mit einem kaum wahrnehmbaren Wandel. Die Luft wirkt schwerer, die Geräusche der Natur gedämpfter. Am Horizont formiert sich eine dunkle Wand, die sich langsam, aber unaufhaltsam nähert: eine Gewitterzelle wächst heran. Noch sind weite Teile des Himmels von hellem Licht durchzogen, doch über dem flachen Land türmen sich gewaltige Wolkenmassen in dramatischen Schattierungen von Grau, Blau und Violett.
Der Wind frischt auf, erst als leises Flüstern in den Wipfeln der Bäume, dann als spürbarer Hauch, der die Felder in Wellen legt. Vögel verschwinden aus dem Himmel. Die Welt hält kurz den Atem an. Das Licht kippt – es wird gelblich, fast surreal – und verstärkt den Kontrast zwischen Himmel und Erde. Die ersten entfernten Donnerschläge rollen durch die Landschaft wie grollende Vorboten einer Macht, die sich noch im Verborgenen hält.
Dann wird die Struktur der Wolke erkennbar: eine Ambosswolke, hoch aufgetürmt, majestätisch, drohend. Die Gewitterzelle lebt. Sie zieht nicht einfach vorbei – sie atmet, wächst, verändert sich mit jeder Minute. An ihrer Vorderkante bilden sich fallstreifenartige Vorhänge aus Regen oder Hagel, und darunter liegt eine fast mystische Dunkelheit. Die Energie, die in dieser Formation steckt, ist spürbar – in der Luft, auf der Haut, im instinktiven Gefühl, dass hier Naturgewalten am Werk sind, die jeder Kontrolle entzogen sind.
Ein Blitz durchzuckt die Ferne – grell, sekundenlang nachleuchtend im Auge. Der Donner folgt kurz darauf, scharf, krachend, direkt. Nun sind es nur noch wenige Minuten, bis die Front über den Beobachter hinwegzieht. Der Wind wird böig, treibt Staub und Blätter vor sich her. Die Natur scheint in Bewegung zu geraten – hektisch, aufgewühlt, flüchtend.
Und dann bricht der Regen los. Heftig, laut, wie ein Vorhang, der fällt. Die Gewitterzelle ist angekommen. Was eben noch ferne Andeutung war, entfaltet sich nun in voller Kraft.
Für Naturfotografen, Wetterbeobachter und alle, die das Zusammenspiel von Licht, Bewegung und Naturgewalt lieben, ist eine aufziehende Gewitterzelle mehr als nur Wetter. Sie ist ein Schauspiel – urgewaltig, schön, und jedes Mal einzigartig.

Fotos

Die Burgruine Arnstein erhebt sich eindrucksvoll auf einer Anhöhe zwischen den Ortschaften Harkerode und Sylda am südöstlichen Rand des Harzes in Sachsen-Anhalt. Diese mittelalterliche Festung, deren Ursprünge vermutlich im 12. Jahrhundert liegen, zählt zu den größten Burgruinen der Region und bietet Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Architektur vergangener Zeiten.(Mansfeld-Südharz Tourismus)
Die genaue Entstehungszeit der Burg Arnstein ist nicht vollständig dokumentiert, doch wird angenommen, dass sie um 1130 von Walther II. von Streußlingen errichtet wurde, der sich fortan „von Arnstein“ nannte. Die ersten urkundlichen Erwähnungen der „Herren von Arnstein“ stammen aus dem Jahr 1135, was auf die Bedeutung der Burg in dieser Epoche hinweist. Charakteristisch für die ursprüngliche Anlage waren die zwei östlichen romanischen Rundtürme und die dazwischenliegende Ringmauer, die noch heute teilweise erhalten sind. (Harzspots, Mansfeld-Südharz Tourismus)
Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Burg mehrfach den Besitzer:(harz-saale.de)
Während der Bauernkriege im frühen 16. Jahrhundert wurde die Burg stark beschädigt. Graf Hoyer IV. ließ sie um 1530 wieder aufbauen, wobei das Mittelhaus errichtet wurde. Weitere Ausbauten erfolgten 1563 unter Graf Johann Albrecht, der die Burg um zwei Geschosse erhöhte und ihr Schlosscharakter verlieh. (Mansfeld-Südharz Tourismus, Wikipedia, Harzspots)
Bereits im 17. Jahrhundert begann die Burg zu verfallen. Nach einem Brand und dem Aussterben der Mansfelder Linie wurde sie kaum noch bewohnt und verfiel zusehends. Die Familie von Knigge, die die Herrschaft Arnstein 1812 erwarb, bemühte sich um den Erhalt der Ruine und öffnete sie für Besucher. Seit 1992 kümmert sich ein engagierter Heimatverein um die Instandhaltung und Sicherung der Burganlage. (Harzspots, Mansfeld-Südharz Tourismus)
Die Burgruine beeindruckt durch ihren turmartigen Palasbau, der weithin sichtbar ist. Besucher können über eine restaurierte Wendeltreppe die verschiedenen Ebenen des Hauptgebäudes erkunden und von oben einen weiten Blick über das malerische Einetal genießen. Zudem sind die Kellergewölbe unter der Burg begehbar. Weitere Fragmente von Festungsmauern und ehemaligen Gebäuden zeugen von der einstigen Größe der Anlage. (Wikipedia, Mansfeld-Südharz Tourismus)
Die Burg diente mehrfach als Kulisse für Filmproduktionen, darunter Märchen- und Abenteuerfilme. Besonders erwähnenswert ist die Nutzung der Ruine für die Till-Eulenspiegel-Verfilmung von 1975. (exploring-history.de, Wikipedia)
Die Burgruine Arnstein ist ganzjährig zugänglich und der Eintritt ist frei. Sie kann entweder über einen Aufstieg von Harkerode aus oder über einen Fußweg vom Parkplatz an der Straße zwischen Sylda und Harkerode erreicht werden. Jährlich am 30. April findet auf der Burg die Walpurgisnacht mit einem großen Fest statt, das zahlreiche Besucher anzieht. (Mansfeld-Südharz Tourismus)
Die Burgruine Arnstein bietet somit nicht nur einen tiefen Einblick in die mittelalterliche Geschichte des Harzes, sondern auch ein beeindruckendes Panorama und vielfältige kulturelle Veranstaltungen, die einen Besuch lohnenswert machen.
Die Fotos finden sich auch hier
Timelaps habe ich natürlich auch erstellt. Sie sind hier bei YouTube abgelegt, schau einfach mal vorbei und hier gibt es noch eins








