Norwegen

Der Hafen von Henningsvaer
Der Hafen von Henningsvær
Der Hafen ist vergleichsweise klein, aber funktional und gut geschützt. Er bietet Platz für:
- traditionelle Fischerboote
- moderne Arbeits- und Ausflugsboote
- kleinere Yachten und Sportboote
Entlang der Kaianlagen stehen Lagerhäuser, Werkstätten und ehemalige Rorbuer (Fischerhütten), die teilweise zu Unterkünften oder Ateliers umgebaut wurden. Trotz dieser Veränderungen hat der Hafen seinen ursprünglichen Charakter bewahrt.
Tradition und Gegenwart
Während der Skrei-Saison im Winter ist der Hafen besonders lebendig. Boote laufen ein und aus, Fisch wird angelandet, sortiert und verarbeitet. In den Sommermonaten verändert sich das Bild: Der Hafen wird ruhiger, touristischer, aber nicht künstlich.
Diese Mischung aus lebendiger Tradition und moderner Nutzung macht den Hafen von Henningsvær einzigartig auf den Lofoten.
Ein Ort für Fotografen
Für Fotografen zählt der Hafen von Henningsvær zu den eindrucksvollsten Motiven der Region. Die Kombination aus:
- bunten Booten
- Spiegelungen im Wasser
- Holzgebäuden und Stegen
- dramatischer Bergkulisse
- ständig wechselndem Licht
schafft ideale Bedingungen für Landschafts-, Reportage- und Streetfotografie.
Besonders stimmungsvoll ist der Hafen:
- bei Sonnenaufgang
- in der Blauen Stunde
- bei Sturm und rauer See
- während der Mitternachtssonne
Der Hafen erzählt Geschichten – oft leise, manchmal rau, aber immer authentisch.
Spaziergang durch den Hafen
Ein Spaziergang entlang des Hafens gehört zu jedem Besuch in Henningsvær. Kleine Stege, schmale Wege und Brücken verbinden die einzelnen Inseln und eröffnen immer neue Blickwinkel. Cafés, Galerien und kleine Läden liegen oft direkt am Wasser und machen den Hafen auch abseits der Fischerei lebendig.
Bedeutung für den Ort
Der Hafen ist weit mehr als eine Anlegestelle. Er ist:
- wirtschaftliche Grundlage
- sozialer Treffpunkt
- kulturelles Zentrum
- prägendes Landschaftselement
Ohne den Hafen wäre Henningsvær nicht das, was es heute ist.
Blauwasser hat in Ihrem Blog einen schönen Artikel für Segler geschrieben
Hier bei Gettyimages gibt es schöne Fotos
und hier gibt es historische Fotos von Henningsvaer

Leuchtfeuer in Henningsvaer
Henningsvær und seine maritime Bedeutung
Henningsvær liegt auf mehreren kleinen Inseln vor der Südküste von Austvågøy und ist seit Jahrhunderten ein bedeutender Ort für den Fischfang, insbesondere für den Winterdorsch (Skrei). Enge Hafeneinfahrten, wechselnde Wetterbedingungen und starke Strömungen machten eine verlässliche Navigation schon früh notwendig.
Das Leuchtfeuer von Henningsvær wurde errichtet, um Schiffen und Fischerbooten die sichere Einfahrt in den Hafen zu ermöglichen – besonders bei Dunkelheit, Nebel oder rauer See.
Das Leuchtfeuer von Henningsvær
Im Gegensatz zu großen, freistehenden Leuchttürmen ist das Leuchtfeuer von Henningsvær eher zurückhaltend gestaltet. Es fügt sich unauffällig in die Umgebung ein und erfüllt dennoch eine klare Funktion: Sichtbarkeit und Orientierung.
Typisch für viele Leuchtfeuer auf den Lofoten ist die einfache Bauweise. Funktionalität steht im Vordergrund, nicht Repräsentation. Genau diese Schlichtheit macht den Reiz des Leuchtfeuers aus und unterstreicht den pragmatischen Charakter der nordnorwegischen Küstenkultur.
Lage und Umgebung
Das Leuchtfeuer befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hafen von Henningsvær. Von hier aus reicht der Blick über das offene Meer, die vorgelagerten Schären und die markante Bergkulisse der Lofoten.
Die Umgebung ist geprägt von:
- Fischereianlagen und Stegen
- roten und gelben Holzhäusern
- Booten und Netzen
- ständig wechselndem Licht durch Wetter und Jahreszeit
Diese Kombination macht den Ort besonders lebendig und authentisch.
Fotografische Bedeutung
Für Fotografen ist das Leuchtfeuer in Henningsvær ein beliebtes, aber nie aufdringliches Motiv. Es funktioniert weniger als einzelnes Hauptmotiv, sondern vielmehr als visueller Anker in der Bildkomposition.
Besonders reizvoll ist das Leuchtfeuer:
- bei tief stehender Sonne
- während der Blauen Stunde
- bei Sturm und bewegter See
- im Winter mit Schnee und Eis
- im Sommer während der Mitternachtssonne
Durch seine Lage lassen sich Bilder mit klaren Linien, viel Raum und nordischer Stimmung umsetzen – ideal für Landschafts- und Reisefotografie.

Kirche von Borge
Die Kirche von Borge auf den Lofoten – Geschichte, Lage und Besuch
Die Kirche von Borge (Borge kirke) liegt auf der Insel Vestvågøy im Herzen der Lofoten und zählt zu den geschichtlich bedeutenden Kirchen Nordnorwegens. In unmittelbarer Nähe zum bekannten Lofotr Vikingmuseum verbindet sie christliche Tradition mit der jahrtausendealten Siedlungsgeschichte der Region. Wer die Lofoten abseits der bekannten Hotspots entdecken möchte, findet hier einen ruhigen und authentischen Ort.
Geschichte der Kirche von Borge
Borge gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten auf den Lofoten. Bereits in der Wikingerzeit war die Region ein politisches und wirtschaftliches Zentrum Nordnorwegens. Entsprechend früh entstanden hier auch kirchliche Bauwerke.
Die heutige Borge kirke wurde 1960 erbaut und ist Teil der Norwegischen Kirche (Den norske kirke). Sie steht in direkter Nachfolge mehrerer früherer Kirchen an diesem Standort und erfüllt bis heute eine zentrale Rolle für die lokale Gemeinde von Vestvågøy.
Architektur der Borge kirke
Die Architektur der Kirche ist bewusst schlicht gehalten und typisch für nordnorwegische Kirchen der Nachkriegszeit. Der funktionale Baustil verzichtet auf prunkvolle Elemente und fügt sich harmonisch in die offene Landschaft der Lofoten ein.
Im Inneren erwartet Besucher ein heller, klar strukturierter Kirchenraum. Natürliche Materialien, einfache Formen und eine ruhige Farbgebung schaffen eine Atmosphäre der Stille und Konzentration – ideal für Besinnung und Gebet.
Lage auf Vestvågøy
Die Kirche von Borge liegt frei in der Landschaft von Vestvågøy, umgeben von Feldern, Bergen und weitem Himmel. Die Nähe zum Wikingermuseum in Borg macht den Standort besonders interessant: Kaum ein anderer Ort auf den Lofoten verbindet die Wikingerzeit und die christliche Geschichte so unmittelbar.
Durch die zentrale Lage auf den Lofoten lässt sich Borge kirke gut in eine Rundreise integrieren – sei es auf dem Weg zwischen Leknes und den westlichen Inseln oder als kurzer Zwischenstopp abseits der Hauptstraße.
Besuch der Kirche von Borge
Im Gegensatz zu bekannten Sehenswürdigkeiten wie Reine oder Henningsvær ist die Kirche von Borge kein überlaufener Touristenort. Gerade das macht ihren besonderen Reiz aus. Viele Besucher schätzen die ruhige Atmosphäre und die Möglichkeit, Nordnorwegen fernab des Massentourismus zu erleben.
Die Kirche wird regelmäßig für Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen genutzt. Außerhalb dieser Zeiten kann sie oft von außen besichtigt werden und eignet sich hervorragend für einen kurzen Halt während einer Lofotenreise.
Fotografie an der Kirche von Borge
Für Fotografen bietet die Kirche von Borge eine zurückhaltende, aber eindrucksvolle Kulisse. Besonders bei weichem Licht, tief stehender Sonne oder dramatischem Himmel entfaltet der Ort seine Wirkung. Die offene Landschaft erlaubt klare Bildkompositionen, bei denen Kirche, Berge und Himmel eine ruhige Einheit bilden.
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Die Kirche von Borge auf den Lofoten ist ein stiller, geschichtsträchtiger Ort im Zentrum Nordnorwegens. Ihre schlichte Architektur, die besondere Lage auf Vestvågøy und die Nähe zur Wikingerhistorie machen sie zu einem lohnenswerten Ziel für Reisende, Fotografen und kulturinteressierte Besucher.
Wer die Lofoten authentisch erleben möchte, sollte sich Zeit für diesen unscheinbaren, aber bedeutungsvollen Ort nehmen.
Weiterführende Links:

Ortseingang Henningsvaer

Stockfisch
Stockfisch ist durch Lufttrocknung haltbar gemachter Kabeljau (oder andere Dorschfische), der traditionell in Nordnorwegen auf Holzgestellen getrocknet wird und eine Delikatesse in vielen Küchen, besonders Südeuropas, ist; er ist proteinreich, wird vor der Zubereitung lange gewässert, um das Salz zu entziehen und das Fleisch wieder aufzubauen, und unterscheidet sich vom Klippfisch, der zusätzlich stark gesalzen wird.

Am Hafen von Henningsvaer
Als Reisespezialist für die Lofoten:
Der Hafen von Henningsvær – Herz des Fischerdorfs
Der Hafen von Henningsvær ist das Zentrum des gleichnamigen Fischerdorfs und bis heute eng mit der Geschichte und dem Alltag der Lofoten verbunden. Geschützt zwischen kleinen Inseln gelegen, bietet er seit Jahrhunderten einen sicheren Ankerplatz für Fischerboote und war schon früh ein wichtiger Umschlagplatz für den Kabeljaufang, der die Region wirtschaftlich geprägt hat.
Rund um den Hafen reihen sich Rorbuer, Werkstätten und Lagerhäuser, viele davon auf Pfählen direkt über dem Wasser gebaut. Fischerboote, kleine Arbeitskutter und Yachten teilen sich das Hafenbecken, während Möwen, Netze und Trockenständer das typische Bild bestimmen. Besonders in den Winter- und Frühjahrsmonaten, während der Skrei-Saison, zeigt sich der Hafen von seiner arbeitsreichen Seite.
Heute verbindet der Hafen Tradition und Gegenwart. Neben der Fischerei haben sich Galerien, Cafés und kleine Restaurants angesiedelt, die das maritime Umfeld nutzen, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren. Für Besucher ist der Hafen ein idealer Ausgangspunkt, um Henningsvær zu erkunden – sei es bei einem Spaziergang entlang der Kais, beim Beobachten des täglichen Betriebs oder als Motiv für Fotografie, bei dem sich Boote, Wasser und die steilen Berge im Hintergrund zu klaren, nordischen Bildern verbinden.
Der Hafen von Henningsvær steht damit exemplarisch für die Lofoten: funktional, lebendig und fest verankert in einer Landschaft, die ebenso rau wie faszinierend ist.
Ein schönes Café bzw. Restaurant ist das Klatrekafeen


Fischerdorf Henningsvaer
Henningsvær – Das Inseljuwel der Lofoten
Ein Fischerdorf zwischen Tradition und Naturwunder
Henningsvær, oft als „Venedig der Lofoten“ bezeichnet, gehört zu den charmantesten und authentischsten Orten Nordnorwegens. Das kleine Fischerdorf liegt malerisch auf mehreren Felseninseln, die durch filigrane Brücken miteinander verbunden sind. Die Mischung aus historischer Architektur, eindrucksvoller Natur und lebendiger Kultur macht Henningsvær zu einem unvergesslichen Reiseziel.
Ein Dorf mit Geschichte und Charakter
Schon seit Jahrhunderten ist Henningsvær ein wichtiges Zentrum der Fischerei. Zahlreiche traditionelle Rorbuer – rote Fischerhütten –, kleine Bootswerften und Stockfischgestelle prägen bis heute das Ortsbild. Spaziergänge durch die engen Gassen und entlang des Hafens geben Einblicke in das Leben der Küstenbewohner, das noch immer von der Nähe zum Meer bestimmt wird.









Spektakuläre Landschaften und beeindruckende Aussichten
Die Lage Henningsværs ist einzigartig: Umgeben vom offenen Meer und flankiert von den dramatischen Bergketten der Lofoten, strahlt der Ort einen besonderen nordischen Zauber aus.
Zu den landschaftlichen Höhepunkten zählen:
- Steile Felsformationen, die sich direkt hinter dem Dorf erheben
- Kristallklare Gewässer, ideal für Kajaktouren und Bootsfahrten
- Felsige Küstenabschnitte, von denen man das Meer in all seinen Farben beobachten kann
Ob bei Sonnenaufgang, Mitternachtssonne oder unter dem tanzenden Polarlicht – Henningsvær zeigt sich zu jeder Jahreszeit von seiner schönsten Seite.











Der berühmte Fußballplatz von Henningsvær
Weltweite Bekanntheit erlangte das Dorf durch seinen spektakulären Fußballplatz, der auf einer kleinen Felseninsel liegt. Umgeben von tiefblauem Wasser und dramatischen Klippen, ist er zu einem ikonischen Motiv für Fotografen aus aller Welt geworden. Die veröffentlichte Luftaufnahme in National Geographic machte den Platz endgültig berühmt und zog neugierige Besucher und Sportbegeisterte gleichermaßen an.



Kunst, Kultur und nordische Lebensart
Henningsvær ist mehr als ein Naturwunder – es ist ein kulturelles Zentrum der Lofoten. Zahlreiche kleine Galerien, Ateliers und Kunsthandwerker haben sich hier angesiedelt. Die Kombination aus kreativer Atmosphäre und rauer Natur inspiriert Künstler und Besucher gleichermaßen.
Empfehlenswert sind unter anderem:
- Die KaviarFactory, eine renommierte Kunstgalerie in einer ehemaligen Fischfabrik
- Lokale Boutiquen, die handgemachte Produkte und nordisches Design anbieten
- Gemütliche Cafés und Restaurants, die mit frischem Fisch und regionalen Spezialitäten überzeugen





Ein Paradies für Outdoor-Liebhaber
Die Umgebung von Henningsvær bietet unzählige Möglichkeiten für Aktivitäten in der Natur:
- Klettern an den steilen Wänden des Festvågtind
- Wanderungen zu Aussichtspunkten über dem Dorf
- Kajakfahren durch die geschützten Buchten
- Tauchen in einer der artenreichsten Meeresregionen Europas
- Nordlichtbeobachtungen im Herbst und Winter
Wer die Lofoten aktiv erleben möchte, findet in Henningsvær den idealen Ausgangspunkt.








Ein authentisches Erlebnis im Herzen der Lofoten
Trotz wachsenden Interesses ist Henningsvær ein Ort geblieben, der seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Es ist ein Dorf, in dem Tradition und Moderne auf natürliche Weise verschmelzen – ein Ort, an dem man das echte Norwegen erleben kann.
Ob als Tagesausflug, Urlaubsziel oder Ausgangspunkt für Abenteuer:
Henningsvær fasziniert, inspiriert und bleibt unvergessen.

Henningsvaer
Die schönsten Orte in und um Henningsvær
1. Fußballplatz von Henningsvær
Der berühmte Sportplatz, umgeben von Felsen und Meer, ist einer der eindrucksvollsten Foto-Spots für Polarlichter.
2. Die Felsen am Ortsrand
Von den Klippen im Westen oder Osten des Dorfes hat man freie Sicht auf das Meer und den Himmel.
3. Bukkan oder Festvågtind (für Gipfelwanderer)
Wer eine Tour im Herbst nicht scheut, wird mit einem spektakulären Blick über das gesamte Inselreich belohnt.
4. Hafenbereich von Henningsvær
Nordlichter über traditionellen Fischerhütten, Segelbooten und ruhigem Wasser – ein Klassiker.
Tipps für das perfekte Polarlicht-Erlebnis
- Geduld mitbringen: Nordlichter erscheinen oft plötzlich und können genauso schnell wieder verschwinden.
- Warme Kleidung: Der Wind kann im Oktober schon sehr kalt sein.
- Stativ & Kamera: Wer fotografieren möchte, sollte mit langer Belichtungszeit arbeiten.
- Aurora-Apps nutzen: Sie helfen bei der Einschätzung der Sonnenaktivität und Wolkenlage.
- Abstand zu Lichtquellen: Schon wenige Meter außerhalb des Dorfes verbessert sich die Sicht dramatisch.
Ein magisches Erlebnis, das man nicht vergisst
Henningsvær im Oktober ist ein Ort, an dem die Natur zur Bühne wird und der Himmel zur Show. Das Polarlicht tanzt über den Inseln, reflektiert im Meer und taucht das Fischerdorf in ein geheimnisvolles, fast unwirkliches Licht.
Wer einmal im Herbst in Henningsvær unter dem Nordlys gestanden hat, wird dieses Erlebnis nie wieder vergessen: Es ist ein Moment, in dem sich Stille, Natur und Kosmos zu etwas Großem verbinden.

Der Fußballplatz von Henningsvaer
Der Fußballplatz von Henningsvær – Ein Spielfeld zwischen Meer und Bergen
Ein Ort, der Sport und Natur vereint
Mitten im Herzen der norwegischen Lofoten liegt ein Sportplatz, der weltweit Bewunderung auslöst: der Fußballplatz von Henningsvær. Auf einer kleinen, felsigen Inselgruppe, umgeben von glasklarem Wasser und eingerahmt von den dramatischen Gipfeln der Lofoten, befindet sich dieses Spielfeld, das längst zu einem Symbol für die Verbindung von Mensch und Natur geworden ist.
Henningsvær selbst ist ein charmantes Fischerdorf mit nur wenigen hundert Einwohnern, das häufig als „Venedig der Lofoten“ bezeichnet wird. Traditionelle Holzhäuser, Fischerhütten und enge Gassen prägen das Bild – und mitten in diesem idyllischen Umfeld liegt einer der wohl spektakulärsten Fußballplätze der Welt.
Ein Stadion ohne Tribünen – aber mit ikonischer Aussicht
Der Fußballplatz verfügt über keinen professionellen Ausbau: keine Tribünen, keine großen Flutlichtmasten, kein Komfort eines modernen Stadions. Stattdessen ist er ganz schlicht gehalten, ein Kunstrasenfeld mit umlaufendem Drahtzaun. Doch gerade diese Einfachheit macht seinen Charme aus.
Was das Stadion an Infrastruktur vermissen lässt, kompensiert es durch eine Kulisse, die unvergleichlich ist. Die Kombination aus offenen Meeresbuchten, schroffen Felsinseln und der klaren arktischen Luft schafft eine Atmosphäre, die einzigartig auf der Welt ist. Viele Besucher berichten, dass ein Spiel oder auch nur ein kurzer Besuch auf diesem Platz eines der intensivsten Naturerlebnisse ihrer Reise war.
Wie der Platz weltberühmt wurde – das Foto in National Geographic
Seine internationale Berühmtheit verdankt der Fußballplatz einem einzigen Bild: einer Luftaufnahme, die in National Geographic veröffentlicht wurde und um die Welt ging. Die spektakuläre Draufsicht zeigt das kleine grüne Spielfeld wie ein leuchtendes Juwel, eingebettet in graue Felsen und umgeben vom tiefblauen Nordmeer.
Dieses eine Foto wurde zu einer Ikone der Landschaftsfotografie und machte Henningsvær zu einem globalen Symbol für die Verbindung von Sport, Kultur und Natur. Seit der Veröffentlichung reisen Menschen aus aller Welt auf die Lofoten, um den Platz selbst zu sehen und ein eigenes Foto dieser atemberaubenden Szene zu machen.

Polarlicht
Polarlichter in Norwegen zählen zu den beeindruckendsten natürlichen Lichtspielen unserer Erde. Besonders im Norden, oberhalb des Polarkreises, erscheinen die farbigen Schleier während der langen, klaren Winternächte regelmäßig am Himmel. Regionen wie Tromsø, Alta oder die Lofoten bieten ideale Voraussetzungen, da sie nah am sogenannten Auroraloval liegen, in dem die Aktivität des Nordlichts besonders stark ist.
Das Phänomen entsteht, wenn energiereiche Teilchen des Sonnenwinds auf das Magnetfeld der Erde treffen und in der oberen Atmosphäre mit Sauerstoff- und Stickstoffatomen reagieren. Dadurch entstehen vor allem grüne, aber gelegentlich auch rote oder violette Leuchterscheinungen.
Die Stille der arktischen Landschaft, kombiniert mit dem pulsierenden Licht über dem Horizont, verleiht dem Erlebnis eine beinahe mystische Atmosphäre. Das Nordlicht zeigt eindrucksvoll, wie eng kosmische Prozesse und irdische Natur verbunden sind – ein Himmelsereignis, das den hohen Norden in ein einzigartiges, lebendiges Farbspiel verwandelt.
